Wir machen Druck – machen Sie mit!

Erfolgreich neue Wege gehen: Innovationswerkstatt stellt 3-D-Metalldrucker zur Verfügung 


Geringere Materialkosten für ein innovatives Produkt, höhere Wertschöpfung in weniger Zeit und gefragt auf dem internationalen Markt – dies ist kein Wunsch oder vage Zukunftsvorstellung.
Kleinen und mittleren mechatronischen Unternehmen in Osttirol steht diese Möglichkeit zur Verfügung. 



Die Innos GmbH stellt in Kooperation mit dem vom Land Tirol geförderten Verein „Industrie 4.0 Osttirol“ genau diesen Unternehmen in ihrer Innovationswerkstatt einen 3-D-Metalldrucker zur Verfügung.
Hersteller von Werkzeugen und anderen Metallteilen haben damit die Möglichkeit, qualitativ hochwertigere Produkte aus rostfreiem Stahl bzw. Aluminium aus weniger Teilen als bisher zu produzieren. Wo beispielsweise bislang 4 bis 7 Teile benötigt wurden, gibt es dann nur noch ein einziges. Weniger Metallverbindungen sind weniger anfällig für Fehler, die Lebensdauer des Stücks verlängert sich. Das gilt selbst für die Konstruktion komplexer Metallteile.  



Der Prozess ist einfach: Im 3-D-Drucker wird Metallpulver geschmolzen und ausgehärtet. Die Montage von Teilkomponenten bzw. Endteilen im Anschluss entfällt, damit auch die dafür nötige Ausrüstung und Qualitätskontrolle. 
Selbst die Nachbearbeitung lässt sich automatisieren. Doch die Zeit- und Kostenersparnis beginnt schon beim Entwurf – hier werden mithilfe additiver Technologien nur Tage statt Wochen angesetzt.  



„Wir sind überzeugt, dass die additive Fertigung einen großen Vorteil für die Klein- und Mittelunternehmen bietet. Deshalb bieten wir ihnen die Schulung und Nutzung an“, sagt INNOS-Geschäftsführer Dr. Richard Piock. Und er nennt auch gleich das große Plus für diese Unternehmen: „Sie erhalten damit die Möglichkeit, sich zu spezialisieren und dennoch breit aufzustellen. Auch weit über Österreich hinaus.“ 
Die Region Osttirol könne sich – auch durch Integration der Universität und der HTL – als Kompetenzregion für moderne Werkzeugherstellungs- und Automatisierungstechnik beweisen.   



Und während diese Betriebe Effizienz und Wertschöpfung steigern sowie Zeit und Materialkosten senken, arbeiten sie auch noch nachhaltig: Denn der 3-D-Drucker hinterlässt keinen Müll oder gar Sondermüll.
Das überschüssige Pulver wird einfach recycelt



Der 3-D-Drucker steht bereit – für Prototypen, Anschauungsmodelle und Kleinserien. 



Autorin:
Monika Hoeksema
www.mehrsalzmedia.com

Teilen: