RegioTable



Projekt Nr. 27 · Eva Ballauf-Kollnig

Der gebürtige Osttiroler Raimund Kollnig vertreibt die Eier aus seinem Hühnerbetrieb direkt über einen Regiomaten in Gaimberg sowie an Hotellerie, Gastronomie und Spar-Supermärkte. Basierend auf diesen Erfahrungen entwickelte die gebürtige Münchnerin Eva Ballauf-Kollnig gemeinsam mit ihrem Mann die Idee zum Projekt „RegioTable“.

Dabei handelt es sich um einen B2B-Marktplatz in Form einer App, die Landwirte und Gastwirte zusammenbringt. Der Name des Projekts ergibt sich aus dem Ziel: Die Tische der Gastwirte mit regionalen Lebensmitteln decken. Landwirte können ihre Produkte über ihr Profil einfach und zu ihren Lieferbedingungen an Gastronomie und Hotellerie verkaufen. Zudem erhalten sie automatisierte Rechnungen und Lieferscheine. Das RegioTable-Team stellt vorab sicher, dass den Qualitätsansprüchen entsprochen wird. Gastwirte erhalten einen einfachen Zugang zu regionalen und hochwertigen Lebensmitteln, indem sie nach Produzent, Produkt oder Liefergebiet suchen und bei allen Anbietern direkt bestellen können. Weiters gibt es eine Art „Label“, da Konsumenten regionale Lebensmittel zunehmend auch im Restaurant oder Hotel nachfragen. Endverbraucher können diese „RegioTable“-Betriebe in der App auf einer zweiten Nutzungsoberfläche finden.

Da Eva aus Oberbayern kommt und Raimund aus Osttirol stammt, stehen sie als Projektteam für die Verbindung der Regionen und möchten das Bayerische Oberland, Nordtirol, Osttirol und Südtirol inkludieren. Dies maximiert den Nutzen der App, da sie für Endverbraucher und damit für Hotels attraktiver wird. RegioTable betont die Aspekte Qualität und Nachhaltigkeit durch kurze Lieferketten, Unterstützung der kleinbäuerlichen Betriebe und regionale Produkte in der Gastwirtschaft. Das Projekt stärkt den Wirtschaftsstandort und fördert die Diversität in der Lebensmittelbranche.

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