Die Gesellgemeinschaft



Projekt Nr. 19 · Bernadette Hohenwarter

Egal ob Kleinstreparaturen, die Bedienung neuer Geräte oder das Aufbauen einzelner Möbel – es gibt zahlreiche Hilfsarbeiten, die zu klein sind, um spezialisierte Dienstleister zu beauftragen, die gar nicht erst angeboten werden oder für Betroffene zu kostenintensiv sind. Hier greift Bernadette Hohenwarters Nachbarschaftshilfeprojekt „Die Gesellgemeinschaft“. Ein Bürgerprojekt, wo viele für alle da sind, wo unentgeltlich jeder jedem helfen kann.

Viele Menschen suchen auch in späten Jahren ihres Lebens noch einen Sinn, eine Aufgabe, Kontakt. Menschen quer durch alle Alters- und Berufsschichten können und wollen mit ihren Erfahrungen, mit Geduld und Zeit helfen.

Über eine Ansprechplattform in Form einer Website sowie ein Koordinierungsbüro kann sich jeder an diese Gruppe wenden, der in irgendeiner Form Unterstützung benötigt, auch anonym. Auf Benutzerprofilen können Tätigkeiten oder Anfragen, Zeit- und Gebietseingrenzungen angegeben werden, die Suche ist per Filter oder Landkarte möglich. Gemeinden vermitteln als Bindeglied für Menschen ohne PC-Kenntnisse. Auch die zahlreichen, bereits bestehenden sozialen Projekte sollen auf der Plattform verlinkt werden.

Damit bietet die Gesellgemeinschaft Leistungen an, wofür es sonst keinen Anbieter gibt. Leistungen, die sonst Geld kosten, das viele nicht haben. Leistungen, die Menschen und Nachbarn einander näher bringen. Leistungen, die nicht zeit- oder ortsgebunden sind, sondern regional angeboten werden können. Das Knüpfen neuer Kontakte, das Entstehen neuer Freundschaften, die Hilfe aus reiner und ehrlicher Nächstenliebe stehen im Fokus. Die Gesellgemeinschaft ist ein kostenloser Service auf freiwilliger Basis, eine Win-Win-Situation für alle, die anbieten oder suchen, ein Miteinander und Füreinander in Osttirol.

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